Sonntag, 2. August 2009
22:45 Uhr

Hanna (Marie Bäumer) und Thomas (Milan Peschel), Foto: Senator
Obwohl „Mitte Ende August“ erst sein dritter Film ist, darf man inzwischen wohl gespannt sein, wenn Sebastian Schipper uns sein neuestes Werk präsentiert. Zuletzt durften wir „Ein Freund von mir“ über die Leinwände flimmern sehen und auch mit „Absolute Giganten“ konnte der Regisseur weitaus größere Erfolge feiern als bei seinen Arbeiten als Schauspieler.
Zwei Männer, zwei Frauen, ein Sommer und ein Haus: Davon handelt Sebastian Schippers Film „Mitte Ende August“. — Senator Film Verleih
Beim Lesen dieser (sehr) kurzen Zusammenfassung und betrachten des Film-Trailers kommt schnell der Gedanke auf: Diese Geschichte bekomme ich doch nicht zum ersten Mal erzählt! Möchten wir wirklich noch mehr davon sehen? Sebastian Schippers Film feierte seine Premiere im Forum der 59. Berlinale und tatsächlich lief dort mit Maren Ades „Alle Anderen“ ein in der Handlung sehr ähnlicher Film. weiterlesen »
Sonntag, 5. Juli 2009
15:53 Uhr

Boulevard der Stars bei Nacht
Die Entscheidung ist gefallen: Berlin erhält einen „Boulevard der Stars“. Von kommendem Jahr an werden am Potsdamer Platz vorerst rund vierzig Sternchen für ihre Leistungen geehrt und im Rampenlicht einer Installation erstrahlen (siehe Foto rechts). Die Entwürfe sind ab Montag in der Deutschen Kinemathek zu sehen.
Das Konzept der Berliner Agenturen GRAFT und ART+COM, die den ersten Preis im Ideenwettbewerb gewonnen haben, geht weit über einen Roten Teppich für Filmschaffende hinaus. In der Online-Präsentation von GRAFT heißt es dazu: „Der Boulevard der (Film-) Stars bildet den Auftakt zu einem Grand Boulevard der Künste zwischen Potdamer Platz und Nationalgalerie. Vier Abschnitte entlang der Potsdamer Straße werden den Schaffensbereichen Film, Musik, Gestaltung und Bildende Kunst gewidmet.“ Im Namen der Jury sagte die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Der siegreiche Entwurf von GRAFT und ART+COM spielt sehr überzeugend mit den uns vertrauten Symbolen festlicher Inszenierungen des Filmschaffens – dem roten Teppich, Scheinwerferlicht, Sternen für die Stars – und bündelt diese auf eine geradezu selbstverständliche Weise zu einem permanenten Auftritt im Stadtraum.“ weiterlesen »